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nosferatus |
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Voilà les coutumes locales (perso j'ai rien compris)
1. Der Polterabend
Der Polterabend macht immer mehr der Polterhochzeit Platz, die nach der Trauung gefeiert und durch das Zerschlagen von Porzellan (nicht Glas !) eingeleitet wird, das das Brautpaar auffegen muß. Es macht vor allem dann Sinn, einen Polterabend zu veranstalten, wenn ein großer Freundeskreis vorhanden ist, aus dem nicht alle zur Hochzeitsfeier eingeladen werden sollen. Ein Grund dafür können die Kosten des Hochzeitsfestes sein. Insgesamt ist der Polterabend ein zwangloses Ereignis, das vor allem junge Leute anspricht. Die Gäste treffen nach und nach ein und werfen ihre Keramiken auf den Boden, bevor sie den Festraum betreten. Das zukünftige Ehepaar zeigt durch das gemeinsame Zusammenfegen und Aufnehmen der Scherben, daß es zusammenarbeiten kann. Ein Gästebuch mit hoffentlich lustigen, romantischen und besinnlichen Einträgen bleibt in Erinnerung.
2. Blüten streuen
Blumenkinder, meistens ein Mädchen und ein Junge, tragen kleine Körbchen mit bunten Blüten, die zu Ehren des Brautpaares nach der Trauzeremonie gestreut werden. Durch diesen Brauch sollen die Fruchtbarkeitsgötter angelockt werden, die für einen reichen Kindersegen sorgen. Wenn die Kinder sehr klein sind, sollte das Blumenstreuen mit den Kindern vor der Hochzeit einmal geübt werden, denn gerne wird das ganze große Körbchen von den Kleinen auf einmal ausgeleert.
3. Geldstück im Brautschuh
Eines kleines Geldstück in den Brautschuh stecken, und schon ist gewiß, daß das Geld in der Ehe nie ausgeht. (Allerdings wäre es möglich dass die Braut später den Fuß weh bekommt ;-) )
4. Vier Dinge für die Braut
Jede Braut sollte an ihrem Hochzeitstag vier ganz spezielle Dinge tragen um in der Ehe glücklich zu werden :
- etwas Altes, etwa ein altes Familienerbstück, um die Familientradition weiterzuführen
- etwas Neues, z.B. das Brautkleid, als Zeichen für Optimismus
- etwas Geliehenes, eine Kette einer Freundin, als Zeichen für Glück
- etwas Blaues, oft ein blaues Strumpfband
5. Reiswerfen
Wenn die Jungvermählten beim Verlassen der Kirche mit Reiskörnern beworfen werden, kann in der Ehe wirklich nichts mehr schiefgehen. Die bösen Geister, die das junge Glück stören könnten werden besänftigt und auch dieser Brauch sichert reichen Kindersegen, Glück und Reichtum.
6. Die Braut über die Schwelle tragen
Der Stammplatz der bösen Geister, die das Eheleben der Jungvermählten stören wollen ist laut diesem Brauch unter der Schwelle des Hochzeitshauses. Deshalb wird die Braut vom Bräutigam mit Schwung über die Schwelle getragen. (Wenn möglich ohne dabei zu stolpern, oder den Kopf der Braut am Türrahmen anzustossen ;-) )
7. Gemeinsames Baumsägen
Braut und Bräutigam zersägen nach der Trauung einen Baustamm als Zeichen für gemeinsames Handeln voller Glück.
8. Gemeinsames Anschneiden der Hochzeitstorte
Braut und Bräutigam schneiden gemeinsam die Hochzeitstorte an als Zeichen für ihren Zusammenhalt und Einigkeit in der bevorstehenden Ehe. Wer beim gemeinsamen Anschneiden des Hochzeitskuchens die Hand obenauf hat, der soll der Herr im Haus sein auf ewig.
9. Brautstraußwerfen
Die Braut wirft ihren Brautstrauß in die Menge der nicht verheirateten Frauen der Hochzeitsgesellschaft. Diejenige Frau, die den Brautstrauß fängt, würde die nächste Braut werden.
10. Brautstehlen
Das Brautstehlen findet immer während des Hochzeitstests statt. Freunde der Brautleute lenken den Bräutigam und den Trauzeugen ab um die Braut mit dem Brautstrauß zu entführen. Dann geht´s zum Sekttrinken in einer nicht all zu weit entferntes Lokal. Der Trauzeuge und der Bräutigam müssen die Braut suchen und die Rechnung bezahlen, sozusagen als Auslöse für seine Braut.
11. Die Fahrt ins Unglück
Ein alter Aberglaube besagt, daß der Bräutigam nicht selbst das Hochzeitsauto lenken darf, wenn er nicht direkt ins Unglück fahren will.
12. Klappern und scheppern
Der Brauch, zur Hochzeit klappern und zu scheppern, ist Jahrhunderte alt. Man will damit böse Geister und sonstige Unholde von der Hochzeitsfeier fernhalten und das Brautpaar in der bevorstehenden Ehe schützen. Die Amerikaner haben diesen Brauch übersetzt und binden alte Dosen an das Hochzeitsauto !
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